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Nach viel Arbeit und Mühe war es nun endlich soweit. Wir konnten das in Kooproduktion mit der Gilde erstellte Boot endlich im Wettkampf mit anderen Kübeln messen. Bereits um 6 Uhr morgens trafen wir uns beim Pfadiheim um den heikeln Transport des überbreiten, überlangen und überhochen Bootes zu ermöglichen. Nach einigem Sägen konnten wir die wilde Fahrt nach Bregenz starten. Der Transport verlief auch nicht ganz schadenfrei ab doch dank der flinken Hände unserer Ranger und dem mitgenommenen Bohrer konnte das Boot in voller Pracht in den Wettkampf starten.
Zuerst wurde unser Kübel von den kritischen Blicken der Juroren genau unter die Lupe genommen. Sie konnten aber ihr Staunen über den überdimensionalen Pfadihut nicht verbergen. Um 10 Uhr wurde es dann ernst für unsere "Spirit of BiPi", wie wir unser Boot getauft hatten. Wir mussten uns mit den anderen Kübel im direkten Wettkampf behaupten. Die mitlerweile in Scharen angereisten Fans feuerten die Kübel frenetisch an und es bahnte sich ein atemberaubender Wettstreit an. Zwei Kübel mussten jeweils gegeneinander um die ca. 400 Meter lange Strecke rundern. Wir mussten gegen die Feuerwehr Bregenz antreten, welche mit einem schwimmenden Feuerwehrboot an den Start gingen. Das Rennen entwickelte sich zu einer wahren Schlacht, da sich die Kübel kurz nach dem Start bereits ineinander verfingen. Es wurde mit Paddel gestossen und mit Wasser gespritzt. Nach einigem Schieben und Zerren lösten sich die Boote dann endlich voneinander und die "Spirit in BiPi" konnte sich klar absetzen. Dann kam jedoch die Wende, welche sich sprichwörtlich als Wende für uns herausstellte. Aus nichterklärlichen Gründen wollte es uns nicht gelingen den sonst so geschmeidigen Kahn um die Boje zu manövrieren. Die Bregenzer nutzten ihren Heimvorteil und zogen schnurstraks an uns vorbei. Wir liesen jedoch nicht die Köpfe hängen und kämpften unter dem Beifall der extra angereisten Fans, bestehend aus Gilde, Leiter und RaRo weiter. Der Abstand verkürzte sich stetig und am Schluss gingen wir fast zeitglich durchs Ziel, wo wir kraftlos aber überglücklich unsere Fahrt bejubelten.
Als wir den Kübel wieder aus dem See gezogen und verladen hatten gönnten wir uns ein wohlverdientes Schnitzel um wieder zu Kräften zu kommen. Bei der Preisverteilung verpassten wir zwar das Siegerpodest durften uns aber trotzdem über einen schönen Trostpreis und eine Flasche Sekt von der Raiffeisen Bank freuen. Es war eine grandiose Veranstaltung und wir möchten uns neben den Organisatoren natürlich auch recht herzlich bei der Gilde und unseren Gönnern Bau Summer, Bauwelt Pümpel und Textildruckerei Rueff bedanken.
