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Toppmotiviert trafen sich die Raro samt Sack und Pack am Freitag um Mitternacht beim Bahnhof Feldkirch um zusammen mit einer 50-köpfigen Mannschaft von vorarlberger RaRos nach Wien aufzubrechen. Ein gesamter Wagon war reserviert für die mutigen Pfadis, die es sich nicht nehmen liessen am Bundespfingstlager auf der schönen Donauinsel teilzunehmen. Die Fahrt war voll Stimmung und guter Laune und so war man nach einem kurzen Schläfchen schon in der grossen Stadt angekommen. Dort pendelte man noch via U-Bahn und Bus zur grünen Insel. Ein schöngelegener Lagerplatz boht den 500 angereisten RaRo eine tolle Kulisse für das Treffen, welches unter dem Motto "Grenzenlos 2008" stand. Da wir viel zu früh in Wien ankamen konnten wir nach dem Zeltaufbau noch einen Abstecher in die Stadt machen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sprich den Steffl, eine Pizzeria und einen Billa, geniessen.
Vollgestärkt ging es dann wieder zurück auf den Lagerplatz wo mittlerweile schon zahlreiche andere Gruppen eingetroffen waren. Nach einem prunkvollen Einstieg wurde von unserem Altmeister Markus Seidl die Fahne als offizieller Lagerstart gehisst. Nach einem stärkenden Abendessen ging das Abendprogramm dann los. Die einzelnen Rotten waren als Nationen angekommen und so kämpfte jede mit einer kreativen Vorstellung um die Gunst der anderen. Dies zeigte so manch lustige Spuckaktion aus Guatemala, einem kunstvollen Tanz aus Jamaica oder einer klangvollen Liedpräsentation aus Venezuela. Wir Feldkircher RaRo begeisterten mit einem wilden Ritt auf gebastelten Steckenpferden das Publikum. Dann wurde in einer aufwendigen Publikumswahl der Sieger ermittelt. Knapp verfehlten wir den ersten Platz und mussten uns den singenden Mädels aus Trinidad und Tobago geschlagen geben. Nach Abschluss des Kontest wurde noch auf den gelungenen Abend angestossen. An den zahlreichen Lagerfeuer konnten diejenigen, welche noch nicht genug gesungen hatten, bis in die frühen Morgenstunden ihrer Leidenschaft fröhnen.
Am nächsten Morgen ging's dann zeitig los. Nach einem schmackhaften Wiener Frühstück bauten die einzelnen Rotten Stände zu ihrem Land auf und es entstand ein grosser weltumspannender Jahrmarkt mit allerlei Attraktionen. Wir forderten die Besucher an unserem Stand zu einem aufregenden Ritt auf einem wilden Hengst auf, mit dem sie verschiedene Aufgaben, wie Lassowerfen, Hürdenspringen, Bogenschiessen und Solettiwettessen meistern mussten. Nach diesem aufregenden Stationenlauf ging's dann zu seriöseren Aufgaben über. Die einzelnen Rotten stellten Probleme aus ihren Ländern vor und es wurde versucht eine kleine Hilfsaktion zu organisieren. Nach langen aber durchaus produktiven Diskussionen entschloss man sich ein Schulprojekt für Kinder aus Indien und ein Selbsthilfeprojekt in Haiti mit dem in der Bar eingenommenen Geld zu unterstützen.
Am Abend durften dann die Nationen zusammen in einem Weltkongress den Abschluss des Lagers feieren. Nach den Präsentationen gab es noch einen köstlichen Nachtisch. Am letzten Tag war dann nur mehr der Abbau und eine kleine Schlusskundgebung, welche die vorarlberger Pfadis dazu nützten mittels lautstarken "Oh oh Vorarlberg"-Singen Werbung für das nächste Bundespfingsttreffen auf der Neuburg zu machen. Dannach gings wieder mittels Bus und Bahn zurück ins geliebte Heimatland, wo wir einige Stunden später auch erschöpft aber glücklich eintrafen.

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