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An einem wunderschönen Samstagnachmittag machten wir uns auf und fuhren ins tiefverschneite Brandnertal. Hinten angekommen packten wir unsere Rodel und marschierten das Tal hinein ins malerische Schattenlagant. Beim Hinaufmarschieren bereiteten wir uns schon auf die kommende Abfahrt vor und diskutierten die besten Kurvenlagen und Sprungschanzen. Der Weg war bestens präpariert und die Landschaft zeigte sich von seiner schönsten Seite. Neben vereisten Wasserfällen konnten wir blutrote Felswände, verschneite Almwiesen und plätschernde Bergbäche bewundern. Zum Glück war nicht allzuviel los und so konnten wir gemütlich und ungestört draufloswandern. Nach 1 1/2 Stunden beschlossen wir aufgrund der langsam eintretenden Dunkelheit und des plötzlich aufkommenden Hungers die Talfahrt zu beginnen. Schnurstraks in einer Linie pfiffen wir das verschneite Tal hinaus. Als hätten wir im Leben nichts anderes gemacht, meisterten wir pfeilschnell und bombensicher jegliche Engkurve und kein Abfahrtshang war uns zu steil. So kam es, dass wir schon binnen kurzer Zeit wieder an unserem Ausgangspunkt ankamen. Danach fuhren wir zum Hexenboden um unsere mutige Abfahrt gebührend zu feiern. Nach einer grossen Portion Schnitzel mit Pommes tobten wir uns bei Apres Ski Hits und Partysound ordentlich aus, schlossen Bekanntschaft mit einem Wolfgang Petri Double und tanzten auf den Tischen, wie die Verrückten. Danach beschlossen wir noch auf einen Sprung ins George@Joe zu gehen, um Babsi zu überraschen. Leider arbeitete sie an diesem Tag nicht, was uns aber nicht davon abhielt noch ein paar Getränkevariationen zu verköstigen.

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