Dienstag, 30. Juni 2009

Landesaktion mit den PWA


Die diesjährige Landesaktion stand ganz im Zeichen der PWA. Beim Pfadiheim Wolfurt wurde ein Postenlauf zum Thema "Sinnesorgane" aufgebaut. Da es anfangs jedoch in Strämen regnete empfing man die PWAs mit Kaffe und Kuchen zu einem gemütlichen Kaffekränzchen. Die ersten Kontakte zu den RaRos wurden schnell geknüpft und eine gute Stimmung verbreitete sich in Windeseile. Dem Wind war es wohl auch zu verdanken, dass die Regenwolken davonzogen und so konnte der Postenlauf etwas verspätet gestartet werden. Die PWA wurden in 6 Gruppen aufgeteilt, welche jeweils einen Posten besuchten. An unserem Posten wurde ein Hörmemory angeboten. In Filmdöschen versteckte Gegenstände mussten anhand von Schütteln erkannt und zusammengestellt werden. Die knifflige Aufgabe kam gut an und so mancher war über seine eigene Hörleistung überrascht. Am Abend wurde dann gross gegrillt. Steaks, Würste, Gemüse und Kartoffelsalat wurden in rauhen Mengen verdrückt, sodass kein Magen hungrig blieb. Danach verliesen uns die PWA. Wir Raro feierten noch die ganze Nacht durch mit Fotoshow, Gesang, Steakburger, Sardellenkeksen, Heimatlosen und einem unnachahmlichen Gitarrensolo auf einer 70'000 saitigen Gitarre, welches selbst unsere Kaffekahnen zum Zersplittern brachte.

Sonntag, 21. Juni 2009

Sonnwendfeuer auf der Gurtisspitze


8 furchtlose RaRos trafen sich beim Pfadiheim um den steilen Anstieg zur Gurtisspitze in Angriff zu nehmen. Da sich Luki etwas verspätete, hatten wir noch Zeit uns ein Motivationsbier zu gönnen. Die Biere waren leider etwas zu kühl gelagert, sodass wir sie wie ein Callipo lutschen mussten. Nachdem wir vollständig waren düsten wir in windeseile nach Gurtis rauf. Wir mussten ja die verlorene Zeit wiedergutmachen. Dort wurde noch das Brennholz für das Sonnwendfeuer verteilt und dann gings im Schweinstrott los, rauf in Richtung Sattelalpe. Der abwechslungsreiche Weg führte uns durch tiefe Wälder, steile Wiesen und an tiefen Schluchten vorbei. Nach einer guten Stunde trafen wir bei der Sattelalpe ein. Dort machten wir eine kurze Pause und gönnten uns eine Stärkung. Wir konnten leider nicht lange in der urigen Hütte verweilen, da die Nacht langsam einbrach und wir ja noch einen Gipfelsieg erringen wollten.

Der Anstieg zum Spitzwies erwies sich als grosse Herausforderung. Nur durch gegenseitige Unterstützung, Motivation und dank guter Taschenlampen gelang es uns den Grat zu erreichen. Dort zeigten sich dann die ersten klaren Erschöpfungszeichen. Das Röcheln nach Atem und die gesenkten Häupter zeigten, dass jeder seine Grenzen kennenlernen durfte. Danach ging es einen felsigen Pfad zum Gipfel hoch. Der starke Nebel und die dunkle Nacht sorgten für ein schauriges Ambiente.

Als dann das Gipfelkreuz endlich zwischen den Nebelwänden hervortrat leuchteten unsere Gesichter auf. Wir gratulierten uns freudig zum errungenen Sieg und trugen unsere Leistung ins Gipfelbuch ein. Dannach machten wir uns gleich daran die verbliebenen Reste des Sonnwendfeuers, welches unsere Vorgänger hinterlassen hatten, wieder zu entfachen. Auf dem Gipfel herrschten nämlich eisige Temperaturen. Da wir aber allesamt eifrige GuSp waren, gelang es uns in kürzester Zeit die wenigen Glutresten zu einem loderndes Höllenfeuer zu wandeln. Dannach wurde einmal ordentlich Gefuttert. Nebeb Landjäger und Semmile wurden Köstlichkeiten, wie Pfirsiche, Zimtschnecken, Muffins und natürlich ein kühles Bier serviert.

Nach einer Stunde Siegesfeier machten wir uns dann wieder auf den Weg talabwärts. Wir kämpften uns diesmal den steilen Waldpfad Richtung Bazora runter. Die Serpentinen waren durch den Regen sehr rutschig geworden, sodass wir mit äusserster Vorsicht gehen mussten. Krü war der erste, der leichtsinnig auf eine nasse Wurzel stand und auf dem Hosenboden landete. Dannach folgten einer nach dem anderen. Glücklicherweise ist ausser ein paar schmutzigen Hosen nichts passiert. Als wir dann nach einem zweistündigen Abwärtsmarsch morgens um halb zwei endlich unsere Autos erreichten waren wir komplett erschöpft, ausgelaugt und glücklich wie schon lang nicht mehr. Der Ausflug war ein sensationelles Erlebnis, an das wir uns noch gerne zurückerinnern werden. Vielen Dank an die Organisatoren.


Montag, 15. Juni 2009

Einsatz beim Stadtmusikfest für den Verein Möwe


Die Stadtmusik organisierte ihm Rahmen ihres 185-Jahr-Jubiläum eine Benefitzveranstaltung für den Verein Möwe. Die Feldkircher Pfadis wurden eingeladen die Veranstalgungen mit Spielestationen zu unterstützen. Wir von den RaRo haben ein kniffliges Hörmemory vorbereitet, bei welchem man durch Schütteln und genauem Hinhören erkennen muss, welche Filmdosenpaare zusammengehören. Dank dem schönen Wetter kamen auch viele Besucher und so wurde es ein ganz amüsanter Tag.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Mission Bundespfingsttreffen Gigagampfa


6 wagemutige RaRo in Gesellschaft von 2 Begleitern liessen sich durch dem geheimnisvollen Lagertitel Gigagampfa nicht abschrecken und brachen mit voller Erwartungen und noch volleren Rucksäcken am Samstag morgen unsäglich früh eine erschreckend lange und beschwerliche Reise auf die Neuburg nach Koblach an. Wieder erwarten fanden Sie sich nicht von der Menschheit isoliert in der Wildnis wieder sondern inmitten eines bunten Treibens von nicht weniger als 600 RaRo. Mit einem lauten Knacks im Gebälk der Gigagampfa der selbige schon bei der offiziellen Eröffnungsfeier zur Gigabrücke werden liessen brach auch die anfängliche Scheu und machte den Weg frei zum munteren Brückenbauen zwischen den Teilnehmern bzw. aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in der Gruppe (2 Ranger 4 Rover) vor allem zu den Teilnehmerinnen, sei es nun im Kreativen Wettstreit beim Erraten der Bedeutung schöner alter Dialektwörter aus Vorarlberg, im Feuerschein des ersten sommerlichen Funkens der Menschheitsgeschichte, der Russwolke der Bregenzerwälderbahn oder beim sammeln wichtiger Erkenntnisse zur Käseproduktion. Und ja eine Gigagampfa kam dann auch noch vor, zumindest in den Bregenzer Seeanlagen :)