Samstag, 1. August 2009

SOLA 2009 - Die Fahrt ins Blaue


Wir starteten dieses Jahr mit einer Überraschungsaktion ins Sommerlager. Anstatt die Busse zu bepacken forderten wir die RaRo auf lediglich den Schlafsack und warme Kleidung ins Auto zu packen und den Rest im Heim zurücklassen. Danach fuhren wir in den hintersten Winkel des Bregenzerwaldes und marschierten anschliessend zur Almhütte Güntle empor. Dort wurde dann bekanntgegeben, dass der erste Tag des Sommerlagers für eine RaRo-Wache genutzt wird. Am Nachmittag wurde eifrigst an der Vorbereitung der Wache gearbeitet. Zeitpläne wurden fixiert, mögliche Wacheorte auskundschaftet und Abbruchkriterien wurden vereinbart. Nach einer ordentlichen Portion Bregenzerwälder Knäsknöpfle, nochmals Danke an Evi, wurde an der Ausarbeitung der Wacheentscheidungen gefeilt. Um Mitternacht gings dann los. Gerüstet mit einer kl. Jause, viel warmer Kleidung und einem ermutigendem "Etz muass as si" verliesen die RaRo nacheinander das wärmende Lagerfeuer und schritten in die dunkle Nacht um ihre Wache zu beginnen. Pünktlich um 5:00 Uhr morgens kehrten die Tapferen zur Hütte zurück, wo sie mit einem herhaften Frühstück empfangen wurden. Danach gings gleich talabwärts und zurück zum Heim.

Nachdem wir das Büssle organisiert hatten gings dann los mit dem SOLA. Anhand von einem Wurfspiel wurde die Zielrichtung festgelegt, was dank einer hervorragenden Wurfleistung ein deutliches Süden wurde. Wir fackelten nicht lange herum und folgten der Kompassnadel in der vorgegebenen Richtung. Als erster Zielort erwies sich Como, wo wir unser Mittagsmahl am schönen Seeufer einnahmen. Da es uns dort aber immer noch zu kalt war folgten wir weiter der Zielrichtung nach La Spezia. Nach einer etwas längeren und teils unterhaltsamen Campingplatzsuche fanden wir ein nettes Nachtquartier. Danke an den Mopedtouristenführer und den Holländer. Als krönenden Abschluss des ersten Tages gönnten wir uns eine Riesen-"Wurstel"-Pizza.

Nach der anstrengenden Fahrt stand dann am dritten Tag Wellnessen am Programm. Mit Ballspiel, Jasskarten, und viel Bowle ausgestattet stürmten wir den Meeresstrand. So verbrachten wir den Tag mit entspannendem Planschen, Spielen und Sonnenbaden. Am Abend bereiteten wir uns ein grosses Mahl mit Käse, Prosciutto, Salat und anderen Köstlichkeiten mit anschliessender Bowle. Zum Tagesabschluss machten wir noch ein paar Spiele.

Der vierte Tag stand unter dem Titel Coooltour. -> So cool dass es drei o benötigt. Die Gruppe wurde in drei Kleingruppen unterteilt. Jede Gruppe suchte sich einen Zielort aus, an welchem sie den Tag und die Nacht verbrachte. Zusätzlich bekamen die Gruppen noch ein paar knifflige Aufgaben für den Spasstag und die Reflexion auferlegt. Die erste Gruppe wählte Florenz und verbrachte dort einen aufregenden Tag. Nach einer Sightseeingtour wurde noch das Nachtleben und die Imbissbuden erkundschaftet. Die zweite Gruppe fuhr nach La Spezia. Leider hatten sie kein Glück mit der Herbergssuche und entschieden deshalb zur dritten Gruppe weiterzufahren, da diese bereits ein Nachtquartier gefunden hatte. Diese Gruppe war in Viareggio, wo sie den Strand genoss. Am Abend suchte man sich einen Campingplatz und schloss Bekanntschaft mit den anderen Campern. Die Begleiter zog es nach Lucca, wo sie die Altstadt bewunderten.

Am fünften Tag wurden die einzelnen Gruppen wieder eingesammelt. Man entschloss sich der Hitze etwas zu weichen und zum Gardasee zu fahren. Dort quartierte man sich in einen schönen Campingplatz in Bardolino ein. Am Abend gingen wir dann wieder gross Essen. Danach schauten wir uns noch die Fotolovestories der einzelnen Gruppen an, welche am Vortag entstanden sind und erzählten von unseren Erlebnissen.

Der sechste Tag war unser Actionday. Wir stürmten das Gardaland. Einen ganzen Tag lang Achterbahnen, Wasserrutschen, Kinderparadies und 4D-Kino. Dazwischen drehten wir ein paar Versteckte-Kamera-Videos mit den Passanten. -> siehe unten Am Abend stiess dann Jumbo zu unserer Gruppe. Wir kauften uns ein paar Leckereien und verbrachten den Abend mit Gesang (zum Leidtragen unserer Nachbarn) am Campingplatz.

Am siebten Tag, dem Spasstag, gingen wir an den Strand des Gardasees und genossen einen letzten Tag am See vor der Heimreise. Wir nützten den Nachmittag zu einer ausführlichen Reflexion, welche auch zu einigen Diskussionen anstiftete. Als dann am Nachmittag Schauerwolken aufkamen gingen wir zurück zum Campingplatz und verkrochen uns unter den Planen. Nun startete das eigentliche Spassprogramm. Mit Partyhüten auf dem Kopf ging's zuerst darum den besten Witz vorzutragen. Zur Bewertung hatten wir anschauliche Täfelchen. Dannach wurden die Phantomimekünste der einzelnen bewertet. Zuguterletzt wurden Aufgaben vereinbart, wie Schinkenklopfen, Baumklettern oder Strassentanz, welche anhand von Würfeln vergeben wurden. Am Abend, als das Wetter wieder gewohnt schön war, gönnten wir uns ein grosses Abschlussessen in einer Pizzeria. Dannach gings nochmals mit Gitarre und Wein bepackt an den Strand.

Am achten und letzten Tag war dann die Heimreise am Programm. Über den Brenner gings wieder zurück ins schöne Vorarlberg. Am Abend setzten wir uns dann nochmals zuammen und schlossen das Lager mit einem kühlen Bier ab.


Die Autofahrt


Versteckte Kamera Videos vom Gardaland

1 Kommentar:

krapfa hat gesagt…

klingt jo noch anam netten lagerchen was ihr do kett hond :)