Wie mittlerweile Tradition begannen wir unser Pfadijahr mit einem feudalen Startlager in Furx. Was bisher noch nicht Tradition war ist, dass wir im Oktober eingescheit werden. Zu unserer Überraschung mussten wir nämlich mit unseren Sommerreifen voller Vorsicht und Bedacht ganz langsam zur Hütte rauffahren und hoffen, dass uns der Wettergott auch wieder runterfahren lässt. Als wir dann aber alle heil oben angekommen waren heizten wir erstmals ordentlich ein, damit uns die Zehen nicht abfroren. Dann begannen wir auch gleich mit dem produktiven Teil. Das Jahresprogramm wurde erstellt. Projekte wurden geboren. Chartas in hitziger Diskussion beschlossen. Zwischendurch gabs Kuchen und Kaffee zur Stärkung.
Nachdem die Arbeiten abgeschlossen wurden und der Hunger langsam aufkam räumten wir schnell die Tische leer und liessen den Raclettegrill warmlaufen um ein Festmahl zu zelebrieren. Nachdem Unmengen von Käse, Kartoffeln und Wiener Würstchen verdrückt wurden mussten wir uns erstmals zurücklehen und verschnaufen. Das Abendprogramm stand dann ganz im Sinne der Verabschiedung der Alten und der Aufnahme der Neuen. Zuerst wurden unsere altgedienten unter Tränen von uns verabschiedet. Nüdi, Kathi und Doris mussten noch eine letzte Demütigung über sich ergehen lassen bevor sie ins Altpfadfindertum entlassen wurden. Danach wandten wir uns den Neuen zu. Zum Unterschied zu den letzten Jahren wollten wir sie diesmal nicht bloßstellen und erniedrigen sondern mit offenen Armen in unseren Kreisen empfangen. Dazu wollten wir sie mit einer Wellnessstunde der ganz besonderen Art begrüßen. Sie bekamen den Rücken massiert, Gesichtsmasken, Sanuaeinheiten und sogar Akkupunkturtherapien begleitet von leckeren Cocktails und kleinen Schlemmereien. Nach dem gelungenen Empfang ging es in den gemütlichen Teil über.
Am nächsten Morgen verschliefen wir zwar um sage und schreibe 3 Stunden, konnten dafür allerdings erfreut feststellen, dass die Strasse frei und geräumt war und wir nach einem stärkenden Frühstück bedenkenlos die Heimreise antreten können.
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