Von Montag den 1. bis Freitag den 5. März verbrachten die Ranger und Rover ihr After-Worklager, zu Deutsch Feierabendlager, im Pfadiheim. Anstatt nach der Schule oder Arbeit nach Hause zu gehen, traf man sich im Heim. Denn dort gab es viel zu tun, zumindest im bei den RaRo‘s.
Es war an der Zeit unserer kreativen Idee, die in unseren genialen Köpfen entstanden in die Tat umzusetzen. Mit etwas Wehmut zertrampelten wir unsere Couch, sortierten die ganzen alten Sachen aus und räumten schlussendlich das ganze Heim mit der Hoffnung auf unsere „neuen“ vier Wände. Nun stand uns nichts mehr im Wege unserer Phantasie freien Lauf zu geben. Naja, da war noch so ein seltsamer Möbelverkäufer, welcher uns zur Erkenntnis brachte, dass man sich mit 100 Euro einen Kasten gerade mal an die Wand malen und nicht kaufen könne. Doch diese Demotivation konnte uns nicht stoppen und es folgte eine Woche harter Arbeit mit bohren, zerstören, malen und viel Farbe wo sie nicht sein hätte sollen. Bei solch kräfteraubenden Tätigkeiten bedarf es natürlich nach etwas Nahrhaftem, so wurde jeden Abend gemeinsam gekocht und gespeist. Speziell am Donnerstag wurden wir von Karre mit Ripple, gebratener Schweinsstelze und Brathendl verwöhnt (ein lautes D-A-N-K-E an Karre). Selbstverständlich wurde auch der Vorteil einer Lerngruppe genutzt und man konnte jeden Abend die streng prüfenden Stimmen unserer Leiter hören, denen unsere Bildung sehr am Herzen liegt.
Nach einer Woche kreativen Schaffen und Entwicklung der sozialen Kompetenz eines jeden einzelnen, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Entweder im RaRo Heim persönlich oder in den streng geführten Lagerprotokollen bei der Landesleitung (:
Gut Pfad
Tirolerin
Sonntag, 14. März 2010
Donnerstag, 4. März 2010
Feierabendlager im RaRo Heim
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Viele Ideen verlangen nach viel Zeit. Viel Kreativität verlangt nach viel Raum um sich zu entfalten. Also muss man Raum und Zeit zusammenbringen und das lässt sich am Besten in einem Feierabendlager umsetzen. Wir trafen uns eine Woche lang jeden Abend zum fröhlichen kochen, kreativen werken und beisammen sein. Unser Plan war es das RaRo Heim komplett von Kopf bis Fuss zu renovieren und mit neuem Glanz auszustatten. Wir rissen die Poster von den Wänden, räumten die Regale aus und zertrümmerten das Sofa bis das Heim in jungfräulicher Leere vor uns stand. Mit Malerkübel, Bohrmaschine und Pinsel bewaffnet machten wir uns Nacht um Nacht an die Arbeit und füllten den Raum mit neuem Leben. Das Ergebnis kann nun in der Steinbruchgrasse eingesehen werden bzw. kann in den Berichten welche an die Landesregierung gesendet wurden begutachtet werden.
Das Funkenwochenende
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Der Besuch des Funkens ist eine Routineangelegenheit man geht hin isst Funkakuechle trinkt Hexatee wärmt sich am Feuer und geht mit dem guten Gewissen nach Hause einen schönen alten Brauch unterstützt zu haben….. Höchste Zeit also für uns mehr daraus zu machen eine interkulturelle Begegnung mit der grossen weiten Welt und umgekehrt eine Begegnung der grossen weiten Welt mit dem archaischen Brauchtum der allemanischen Stämme von vor dem Arlberg. Also haben wir schon am BuPfila beim (ganz) kleinen Funkensonntag den Funken nach Wien überspringen lassen und ein gemeinsames Kultur und Erlebniswochenende mit einer reizenden Gruppe Wiener Pfadfinderinnen vereinbart.
Es versteht sich von selbst, dass für derart weit gereiste Gäste ein fürstliches Mahl und ein aussergewöhnliches Programm zu bieten ist. Und wir dürfen sagen wir haben weder Arbeit noch Mühen gescheit um diesem Anspruch gerecht zu werden. So erfreuten sich unsere Gäste nicht nur an der legendären Kochgunst und Sangesfreude (Danke Jumbo) unserer Gruppe sondern auch am eindrucksvoll zur Schau gestellten Können der Feuerwehren von Nofels und Gisingen deren gemeinsamer Einsatz erforderlich war um das Werk der Gisinger Funkenzunft die, ihre Hexe zuverlässig ins Jenseits befördert hatte wieder unter Kontrolle zu bekommen.
So war es für alle Beteiligten (mit Ausnahme der Funkenhexe ) ein gelungenes Wochenende
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