Montag, 24. Dezember 2007

Waldweihnacht

Dieses Jahr unterstützten die RaRo die Waldweihnacht der Gruppe gleich im doppelten Masse. So wurde neben dem üblichen verteilen von Tee noch ein besinnlicher und ergreifender Lichtertanz eingeübt. Paul bereitete eigens eine Chreographie vor, welche wir dem staundenden Publikum mit viel Hingabe darboten. Trotz ein paar nicht eingeplanter Dreh- und Schrittfehler ernteten wir einen schönen Applaus.

Nach unserer Tanzeinlage mussten wir uns gleich aufmachen um den Punsch vorzubereiten. Dabei haben wir wohl unsere Gaskocher etwas überschätzt. Denn trotz unserer 2 Gaskocher gelang es uns nicht das Wasser in der uns verbleibenden halben Stunde ordentlich zum kochen zu bringen. Wir mussten die anschließend eintreffenden Gäste der Waldweihnacht etwas vertrösteten und ihnen leider lauwarmen Tee servieren.

RaRo Weihnachtsfeier

Das diesjährige Weihnachtsfest sollte nach langer Tradition mit einem gemütlichen Umtrunk beim Feldkircher Weihnachtsmarkt beginnen. Wir trafen uns um 6 Uhr zu Glühwein und Tee. Dann wurde anhand von Losen eine Wichtelaktion gestartet bei denen die RaRo sich gegenseitig Geschenke im Wert von mindestens 3 Euro kauften. Nachdem sämtliche Weihnachtsstände durchgestöbert waren und jeder was passendes gefunden hatte, fuhren wir per Bus ins, so hofften wir, warme Heim.

Dort angekommen mussten wir natürlich noch für festliche Stimmung sorgen. Bibi und Doris erklärten sich bereit sich um den Baum zu kümmern während sich die anderen daran machten die Speisen und Getränke vorzubereiten. So konnten wir schon nach kurzer Zeit das erste Bier öffnen und mit strahlenden Augen den schöngeschmückten Baum betrachten, um den uns wohl so mancher beneiden würde.

Danach wurden die Geschenke verteilt. Die RaRo zeigten wiedereinmal, welch kreativer Geist in ihnen steckt. So freute man sich gleichermaßen über duftenden "Scheiss-Wetter-Tee", feinen Marillenlikör, glückbringende Halsbänder oder wärmende Socken.

Wir feierten bis in die frühen Morgenstunden und freuten uns noch über Besuche alter Weggefährten, welche sich das Fest nicht entgehen lassen wollten.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Nikolausaktion

Wie all die Jahre zuvor boten wir RaRo uns an, die Kinderstufen mit dem Nickolaus zu beglücken. Alle Stufen nahmen unser Angebot dankend an. Patrick Lais übernahm die Organisation und teilte Gruppen ein, welche die einzelnen Stufen besuchten. Während die Wichtel und die Wölflinge mit neugierigen Augen auf den Nikolaus und seine Helfer schauten und gespannt auf ihre Geschenke warteten forderten ein paar GuSp die Krampusse schon eher heraus und so musste die Krampusse schon einmal mit der Rute auf den Boden schlagen um den Respekt der jungen zu erlangen. Danach lauschten aber auch sie gespannt den Worten des Mannes mit der Bischofsmütze.

Kekslebackaktion

Um beim Publikum des Kunsthandelsmarkt besser punkten zu können beschlossen wir selbstgebackene Kekse anzubieten. Dazu organisierten Bibi und Doris zusammen eine Kekslebackaktion im Pfadiheim. Die Gilde stellte uns freundlicherweise die Küche zur Verfügung. So konnten wir uns so richtig am Backrohr austoben. Geplant war es Lebkuchenherzen zu einem Tannenbaum aufeinderzustappeln. Dieser wurde mit Zuckerglasur befestigt und mit Staubzucker winterlich überstreut. Das ganze gelang dank des von Bibi bereits vorbereiteten Teig wunderbar und wir konnten 50 weihnachtliche Keksbäumchen herstellen.

Kunsthandelsmarkt in Feldkirch

Nach unserem erfolgreichen und sympathischen Engagement beim Blosengelmarkt bekamen wir das Angebot beim Kunsthandelsmarkt der Stadt Feldkirch. Natürlich liesen wir uns diese Chance nicht nehmen und versuchten mit geballten Kräften ein ähnlich gutes Resultat zu erzielen wie beim Blosengelmarkt. Zur Unterstützung holten wir noch die CaEx mit an Bord. Aufgrund des anderen Pulikum, das wir zum Kunsthandelsmarkt erwarteten, passten wir unser Angebot etwas an. Wir hofften mit selbstgebackenen Keksen, frisch zubereiteten Waffeln und duftenden Brezeln beim kunstinteressierten Publikum punkten zu können. Trotz des regnerischen Wetters wurden unsere Erwartungen voll und ganz bestätigt. Die Waffeln entpuppten sich als regelrechte Knüller und waren am zweiten Tag schon fast ausverkauft. Noch besser ging der Glühmost. Entgegen unserer Erwartungen mussten wir ihn bereits am Mittag des zweiten Tages von der Liste streichen, da die Nachfrage unsere Kalkulation bei weitem übertraf. So konnten wir zusammen mit den CaEx wieder einen satten Gewinn einfahren.

Blosengelmarkt in Feldkirch

Wenn es draussen kalt wird und der erste Schnee vom Himmel fällt, steigt auch die Sehnsucht nach deftigen Speisen und wärmenden Getränken. Es ist Zeit für Glühwein und Raclettebrot. Mit einem grossen Organistaionsaufwand machten sich die RaRo wieder daran, den alljährlichen Blosengelmarktstand der Pfadigruppe Feldkirch bestmöglich zu unterstützen.

Startschuss war am Donnerstag abend als wir das ganze Material sammelten und mit einem Klein-LKW in die Stadt führten. Dort bauten wir dann neben unserem Stand noch eine schmucke Lustlaube auf, welche den Glühweingeniessern als Unterstand diente.

Von Freitag morgen bis Samstag abend war dann Party angesagt. Am laufenden Band wurden die Raclettebrote, der Glühwein und der Glühmost unter die Leute gebracht. Für die Kinder wurde ein Tee und gratis Stecklebrot, welches sie über einem offenen Feuer selbst grillen konnten, offeriert. Dank dem rastlosen Einsatz unserer Truppe und dem besseren Wetter gelang es uns auch das letztjährige Ergebnis klar zu verbessern.

Klettern in Dornbirn

Wieder einmal packte die RaRo der sportliche Ehrgeiz und sie suchten neue Herausforderungen. Diesmal in der Kletterhalle K1 in Dornbirn. Erhobenen Hauptes und voll guter Dinge betrat man die Kletterhalle und belächelte erst mal diejenigen, die sich an den Wänden abmühten. Unser eigens gemieteter Trainer führte uns anschliessend in die Geheimnisse des Kletterns ein.

Zuerst mussten wir uns in viel zu kleine Schuhe zwängen, welche wahrscheinlich der Hauptgrund für die schmerzverzerrten Gesichter in den Kletterwänden waren. Dann durften wir uns selbst an den Wänden behaupten. Anfangs mit ein paar lustigen Aufwärmspielen, bei denen es mehr um Schnelligkeit uns Spass als um die Herausforderung ging.

Anschliessend wurde es dann Ernst. Nach kurzem üben des lebenrettenden Sicherungsknotens begaben sich die ersten in die Wand und versuchten sie zu bezwingen. Manch einer kletterte spielerisch die 11 Meter hohe Herausforderung empor während anderen schon nach ein paar Metern der Schweiss ins Gesicht stand. Wir mussten feststellen, dass die engen Schuhe nicht das einzig mühevolle am Klettern sind. Am Ende des Abend konnte jedoch jeder für sich einen Gipfelsieg verbuchen. Wenngleich wir dort oben nur Staub und kein Edelweiss fanden war es doch ein mehr als gelungener Ausflug.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Sommerrodeln in Bizau

Rodel, Dodel, Heiterkeit. Das Geschenk zur 100 Jahr - Feier der Pfadfinder, Freifahrten bei der Sommerrodelbahn in Bizau, lösten wir gerne ein. Ein sonniger Samstagnachmittag im Oktober schien uns ein passender Zeitpunkt zu sein. Nach einer abenteuerlichen Fahrt in den Bregenzerwald trafen wir an der Hirschbergbahn ein. Nach eingängiger visueller Prüfung der Bahn wagten wir uns an den Lift und fuhren hinauf.

Oben angekommen bekam ein jeder so seine Zweifel und keiner wagte es sich als erster in die Bahn zu werfen. So musste der Leiter als ältester und erfahrenster diese schwere Bürde auf sich nehmen um den anderen die Angst zu nehmen. Schnell deckten sich diese Zweifel als blanker Schwindel auf. Die listigen RaRo brauchten nur ein planloses Opfer, welches sie die Bahn runter jagen können. Die hitzige Verfolgungsjagd endete jedoch abruppt als ein trödelnder Rodler auf der Bahn auftauchte. Ein Bremsmanöver musste eingeleitet werden und die Jagd wurde kurzerhand zu einer kleinen Erholungspause gezwungen.

Die zweite Runde war von Kuhgefahr geprägt. Direkt an der Bahn grasende Kühe versuchten liesen sich scheinbar durch die rasant fahrenden Rodler nicht beeindrucken und beobachteten das bunte Treiben direkt an der Bahn.

Die letzte Fahrt führte dann noch zu einem spektakulären Crash. Nachdem Alex direkt nach einer unübersichtlichen Stelle eine Vollbremsung machte gelang es nicht allen mitzuhalten und so fuhr Krü in Stefan und Lukas und warf sie aus der Bahn. Abschliessend wurden noch ein bei einem Bier die Manövrier- und Kurventechniken diskutiert.

Startlager


Startlager der RaRo in Furx


Wie all die Jahre zuvor schon fuhren wir eine Woche nach dem Startlager schon auf die Furx um bei einem gemeinsamen Wochenende die neuen kennenzulernen, die alten zu verabschieden und die Aktivitäten des neuen Jahres zu planen. Nachdem wir uns auf der Furx breitgemacht hatten begonnen wir schon mit den Planungen. Neben der Charta erstellten wir noch einen Jahresplan bei dem wir versuchten jedem Monat einen Schwerpunkt zuzuweisen.

Zum Abendessen empfingen wir noch ein paar Überraschungsgäste. So gesellten sich neben Karre noch M's und Rainer uns bei. Zum Glück hatten wir genug Raclettekäse eingekauft, sodass keiner Hunger leiden musste. Nach dem Essen, oder besser gesagt der Orgie, machten wir uns daran die Neuankömmlinge und die Abgänge unserer Stufe gebührend zu empfangen bzw. zu verabschieden. Dazu mussten sie einige Aufgaben bewältigen wie das Lösen eines Phantominenrätsel, dem Mitklopapierimmundversucheneinbegriffzuerklären, dem gegeseitiges Zahneputzen, dem Melonenessen und dem abschliessenden LuftballonuntermT-Shirtzerplatzen. Die Herausgeforderten bestanden diese Aufgaben jedoch mehr oder weniger problemlos und so entliessen wir Karre und Andrea unter Tränen aus den Diensten der RaRo und nahmen Lisi, Katja und Alex voll Freude in unsere traute Runde auf. Abgeschlossen wurde der Abend mit dem mittlerweile schon legendären Sardinenspiel.

Am Morgen genossen wir ein ausgiebiges Frühstück und machten uns dann gegen Mittag wieder auf den Heimweg.

Startfest 2007


Startfest

Ein neues Pfadijahr beginnt und so muss man sich von ein paar zu alt gewordenen trennen und darf dafür ein paar Ca/Ex als neue Ra/Ro empfangen. Nach mehrstündigen Planungen beschlossen wir die neuen mit einer listigen Aufgabe zu empfangen. Die drei Anwerter wurden an einer um einen Baum gewickelten Schnur angebunden. Anschließend bekamen sie einen leckeren Trunk, der hauptsächlich aus Tabasco bestand. Sie mussten nun so oft um den Baum laufen bis die Schnur so weit aufgewickelt war, dass sie den leckeren Trunk zurück in den Topf spucken konnten. Als hätten sie im Leben nichts anderes getan bewältigten die drei die schwierige Aufgabe bravurös. So konnten wir Lisi, Katja und Alex als neue RaRo bei uns begrüßen.

Sommerlager 2007 in Triest und Slowenien

Sommerlager 2007
Im Juli 2007 brachen 10 RaRo mitsamt Begleiter auf um die Adriaküste um Triest zu erforschen. Mit zwei Autos gings über unzählige Pässe und nach einem Stau- und einem Polizeiintermezzo kamen wir dann endlich am heissersehnten Sandstrand an. Als Lagerplatz diente ein kleiner, gemütlicher Campingplatz unter Bäumen, der hochgelegen einen wunderschönen Ausblick über die ganze Bucht bot.

Die Stadtausflüge waren dank Karre's Navigationsystem ausführbar. Sonst würden wir wohl heute noch in den engen Gassen herumkurven. Natürlich brachen wir auch auf um den Strand zu erobern. Dass Meerwasser salzhaltig ist, durfte auch jeder von uns persönlich erfahren. Nach einem kräftigen Schluck und ein bisschen Naserümpfen hatten wir uns an die Gegebenheiten gewöhnt und genossen das klare und überraschend saubere Wasser. Patrick gelang es gar dank langjähriger Fischererfahrung einen Fisch zu fangen, welcher gleich den passenden Namen "Moby Dick" bekam.

Die Abende genossen wir in romantischen italienischen Resaurants. Dank unseres besonderen Talentes Tiergeräusche nachzuahmen, gelang es uns auch in Mangel von Italienischkenntnissen, herauszufinden was sich hinter den lecker klingenden Einträgen auf der Menükarte verbarg.

Die letzten zwei Tage verbrachten wir in Slowenien. Ein erstklassiger Campingplatz direkt am Meer bot uns den passenden Platz. Wir nutzten die natürliche Schönheit des Landes und führten eine Gruppen-Wache in einem ruhiggelegenen Park durch. Die Abende verbrachten wir gemütlich am Campingplatz und vertrieben uns die Zeit mit lustigen Spielen, bei denen Doris Passanten mit Deo besprühte, Luki Kindern den Spielball klaute, Karre sich mit einer Flasche Wasser übergoss, Paul auf einen Laternenmasten kletterte und Nadine den Rover ordentlich das Hemd in die Hose stopfte.

Beim Heimfahren machten wir noch einen Zwischenstopp in Laibach. Wir sahen uns die kulturellen und einkaufstechnischen Sehenswürdigkeiten der Stadt an und genossen noch ein letztes Eis bevor es über unzählige Pässe zurück nach Vorarlberg ging.

Sommerlager 2006 in Mureck, Steiermark

SOLA 2006

Willkommen auf dem Blog der RaRo Feldkirch

In Zukunft werden auf diesem Blog Berichte, Termine und andere Informationen von und über die RaRo der Pfadfindergruppe Feldkirch St. Georg verfügbar sein.