Freitag, 13. August 2010

Zurück zum Ursprung


Gestern - Heute - Morgen so lautete das Motto den Jubiläumsjamboree zum 100jährigen bestehen der Pfadfinder in Österreich. Und das Lager wurde den Erwartungen mehr als gerecht. In einem wunderbaren Campinggelände mit Schlosspark, Schwimmbad und Pavillions stellten rund 7000 Pfadfinder aus über 25 Ländern ihre Zelte auf. 1200 davon waren RaRo.

Wie der Lagertitel schon verrät wurde nach alter Pfadfindertradition campiert und so wurden auch bei den RaRo Esstische, Kochstellen, Abwaschtische und Müllstationen eigenhändig mit Bauholz und Kreuzbund aufgestellt. Vervollständigt wurde das Pfadifeeling durch unsere legendären Spatzzelte, in welchen wir schliefen.

Das RaRo Programm war gleichermassen gefüllt von spannenden Aktionen und Zeit zum Chillen. Begonnen wurde das Lager mit einer grossen Eröffungsfeier. Anschliessend schickte man uns schon auf Outdoor-Activities in und um Wien. Danach gab es einen grossen Ball im Schloss Laxenburg. Jeder RaRo führte seine Begleitung im schicken Ballkostüm zu diesem noblen Anlass. Das Wurstsemmelmonopoly war ein riesengrosser Postenlauf in Wien, bei dem die verschiedenen RaRo-Gruppen ihre Kräfte messen konnten und nebenbei noch unsere wunderschöne Hauptstadt kennen lernten. Ein grosses Clubbing sorgte für Discobegeisterung auf dem Lager. Zuguterletzt wurde das Lager mit einer imposanten Abschlussparty beendet.

Das war ein prima Grosslager und ein unvergessliches Erlebnis.













Donnerstag, 15. Juli 2010

Kübl bauen

An einem Samstagnachmittag trafen wir uns im Heim um unseren Kübl zu bauen. Das heisse Wetter machte das ganze zu einer schweisstreibenden Arbeit. Dank der Hilfe von Peter kamen wir aber schnell voran. Das Ziel, die Grundkontruktion zu erstellen, konnte somit problemlos erreicht werden. Zusätzlich haben wir noch eine Feuerstelle auf unserem Kübl angebracht. Die Fässer sind zum Glück noch in einem sehr guten Zustand, sodass wir wohl sicher übers Wasser gleiten werden. Ob sie wirklich halten wird sich noch zeigen. Nach getaner Arbeit besuchten wir noch gemeinsam das Weinfest, wo wir uns beim Stand der Altpfadfinder ein Raclette gönnten.

Montag, 5. Juli 2010

Kinderprogramm beim Landesfeuerwehrfest in Tisis


Die Freiwillige Feuerwehr Tisis veranstaltete ein Megaspektakel im Tisner Ried. Ein Wochenende lang hiess es Feuerwehrfest mit Einmarsch, Wettkampf und allerlei Programm. Die Feldkircher Pfadi unterstützten diese Aktion mit einem Kinderprogramm. Mit Malschaukel, Stecklebrot, selbstentworfenen Buttons und einem Rodeo sorgten wir dafür, dass auch die Kleinen nicht zu kurz kamen. Durch das sonnige Wetter und die gute Laune wurde das ganze ein schöner Erfolg.

Frühschoppen im Pfadiheim


An einem wunderschönen Sonntagvormittag veranstaltete die Gilde zusammen mit der Gruppe ein grosses Frühschoppen beim Pfadiheim. Begonnen wurde mit einer gemeinsamen Messfeier. Anschliessend vergnügte man sich im Garten.

Landesaktion 2010 - Aktion saubere RaRo


Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass auch in der RaRo Stufe Körperhygiene nur mit endenwollender Begeisterung betrieben werde (in allen anderen Stufen ist das bekanntlich ein wissenschaftlichen Kriterien bewiesenes Faktum). Die daraus erwachsenden Imageprobleme der Stufe sind denn auch der Landesleitung zu Ohren gekommen (oder vielleicht sogar in die Nase gestiegen?) und die sah die Zeit zum Handeln gekommen!
Fragt sich nun wie man die so skeptischen RaRo mit dem wenig geliebten Element Wasser in Kontakt bringen soll. Der zweifelsohne geniale Gedanke die Waschaktion als harmlosen River Rafting Ausflug zu tarnen vermochte nicht weniger als 35 RaRo aus ganz Vorarlberg und immerhin zwei aus Feldkirch zu täuschen. An Teilnehmern mangelte es also nicht und an Wasser schon gar nicht, den nicht zuletzt Petrus unterstützte das edle Anliegen der Landesleitung nach Kräften und sorgte für massenhaft Nachschub zum an sich schon reichlich vorhandenen kühlen Nass der Bregenzer Ach. Kühl war nicht nur die Ach sondern auch der Wind der allen in die Ohren bliess der armen Tirolerin gar hindurch. Rein waschtechnisch folgte ganz klassisch spülen auf schleudern und so war es wenig überraschend, dass am Ende das Finale Grande ganz ohne viel weitere Überzeugung zu Stande kam: die (ganz wörtlich gemeint) gemeinsame Dusche aller Teilnehmer. Familiär ging es dann auch zum gemeinsamen Abendessen (köstliche Paella) und der gemeinsamen Feier des ungeahnten Erfolges.

Ein grosses Danke von den Teilnehmern an die Gruppe Altach fürs Kochen und die Leihgabe von Jonny für die abendlichen Spiele und der Landesleitung ein grosses Danke von Seiten aller die sich so mit RaRo umgeben müssen: Sie alle konnten für einmal tief durchatmen

Montag, 31. Mai 2010

Pfingstlager 2010 im Witzycamp


Gemeinsam mit den Ca/Ex und den Gu/Sp führten wir das Pfingstlager in Bangs auf dem Witzycamp durch. Bei ungewöhnlich schönem Pfingstwetter testeten wir unsere Lagerbaukünste und stellten neben zwei Spatzzelten auch noch einen Essplatz für die ganze Gruppe auf. Am Abend grillten wir gemeinsam mit der ganzen Gruppe und liesen es uns so richtig gut gehen. Danach führten wir eine erste Einheit zur Versprechenserneuerung durch. Berauscht von exotischen Düften machten wir uns Gedanken über unser Pfadfindertum, unsere Ziele und Wünsche. Symbolisch stellten wir unsere Gruppenzusammengehörigkeit mit Astbüschel dar.

Am nächsten Tag schliefen wir erstmal so richtig aus bevor wir mit der restlichen Gruppe mittels eines "Hannes" und einer "Laurentia" den Tag begrüssten. Am Mittag gab's herrlichen Kaiserschmarrn. Danach ging's gleich los in Richtung Stadt. Die Ra/Ro hatten mit den Ca/Ex zusammen ein grosses Stadtspiel für die Gu/Sp und die Wi/Wö geplant. Die Kinder wurden in Gruppen geteilt auf einen spannenden Postenlauf durch die Stadt gesendet. Nachdem alle wieder zum Schlussposten zurückfanden gab's ein Eis für jeden. Danach ging's wieder ins Witzycamp. Man hatte nach den Anstrengungen Hunger auf Chili. Nach dem reichhaltigen Essen führten wir den zweiten Teil der Versprechenserneuerung durch, indem jeder ein persönliches Versprechen neu formulieren musste. Anschliessend feierten wir zusammen mit der ganzen Gruppe unsere Versprechensfeier bei einem grossen, spektakulären Lagerfeuer. Danke Alex S. für die tolle Organisation der Versprechenserneuerung.

100 Jahre Pfadfinder Österreich


Anlässlich des Jubiläums verteilten wir Brötchen in Lilienform in der Marktgasse in Feldkirch. Mit einem grossen Stand inklusive Fahnenmast sorgten wir für viel Aufmerksamkeit und neben den Brötchen auch zahlreiche Infos über die Pfadfinder unter die Leute bringen

Montag, 12. April 2010

Gitarrenkonzert im Club


Auch dieses Jahr begeisterten singende RaRos den Club. Zu Beginn wärmten die Good Old Curly Tails mit bluesigen Klängen das Publikum auf und sorgten für eine toll Stimmung. Dannach gehörte die Bühne den RaRos, welche abgebrüht und lautstartk Klassiker aus dem Stimmbruch darboten. Das Publikum war ausser sich. Neben Wir vom Pfad, An unsrem Lagerfeuer wurde auch noch Wir lagen vor Madagaskar vorgetragen. Als grosses Finale kam dann When an Austrian went jodeling. Die Ear Spa nahmen die gute Stimmung gleich mit und sorgten mit tollen Hits für gute Stimmung. Gerade Luki am Schlagzeug, welcher zeitweise an den jungen Charlie Watts erinnerte, sorgte für beste Unterhaltung. Vielen Dank den herrvorragenden Ear Spa und Googd Old Curly Tails.

Sonntag, 14. März 2010

Schaffa, schaffa – Heim umbaua!

Von Montag den 1. bis Freitag den 5. März verbrachten die Ranger und Rover ihr After-Worklager, zu Deutsch Feierabendlager, im Pfadiheim. Anstatt nach der Schule oder Arbeit nach Hause zu gehen, traf man sich im Heim. Denn dort gab es viel zu tun, zumindest im bei den RaRo‘s.

Es war an der Zeit unserer kreativen Idee, die in unseren genialen Köpfen entstanden in die Tat umzusetzen. Mit etwas Wehmut zertrampelten wir unsere Couch, sortierten die ganzen alten Sachen aus und räumten schlussendlich das ganze Heim mit der Hoffnung auf unsere „neuen“ vier Wände. Nun stand uns nichts mehr im Wege unserer Phantasie freien Lauf zu geben. Naja, da war noch so ein seltsamer Möbelverkäufer, welcher uns zur Erkenntnis brachte, dass man sich mit 100 Euro einen Kasten gerade mal an die Wand malen und nicht kaufen könne. Doch diese Demotivation konnte uns nicht stoppen und es folgte eine Woche harter Arbeit mit bohren, zerstören, malen und viel Farbe wo sie nicht sein hätte sollen. Bei solch kräfteraubenden Tätigkeiten bedarf es natürlich nach etwas Nahrhaftem, so wurde jeden Abend gemeinsam gekocht und gespeist. Speziell am Donnerstag wurden wir von Karre mit Ripple, gebratener Schweinsstelze und Brathendl verwöhnt (ein lautes D-A-N-K-E an Karre). Selbstverständlich wurde auch der Vorteil einer Lerngruppe genutzt und man konnte jeden Abend die streng prüfenden Stimmen unserer Leiter hören, denen unsere Bildung sehr am Herzen liegt.

Nach einer Woche kreativen Schaffen und Entwicklung der sozialen Kompetenz eines jeden einzelnen, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Entweder im RaRo Heim persönlich oder in den streng geführten Lagerprotokollen bei der Landesleitung (:

Gut Pfad
Tirolerin

Donnerstag, 4. März 2010

Feierabendlager im RaRo Heim


Viele Ideen verlangen nach viel Zeit. Viel Kreativität verlangt nach viel Raum um sich zu entfalten. Also muss man Raum und Zeit zusammenbringen und das lässt sich am Besten in einem Feierabendlager umsetzen. Wir trafen uns eine Woche lang jeden Abend zum fröhlichen kochen, kreativen werken und beisammen sein. Unser Plan war es das RaRo Heim komplett von Kopf bis Fuss zu renovieren und mit neuem Glanz auszustatten. Wir rissen die Poster von den Wänden, räumten die Regale aus und zertrümmerten das Sofa bis das Heim in jungfräulicher Leere vor uns stand. Mit Malerkübel, Bohrmaschine und Pinsel bewaffnet machten wir uns Nacht um Nacht an die Arbeit und füllten den Raum mit neuem Leben. Das Ergebnis kann nun in der Steinbruchgrasse eingesehen werden bzw. kann in den Berichten welche an die Landesregierung gesendet wurden begutachtet werden.

Das Funkenwochenende


Der Besuch des Funkens ist eine Routineangelegenheit man geht hin isst Funkakuechle trinkt Hexatee wärmt sich am Feuer und geht mit dem guten Gewissen nach Hause einen schönen alten Brauch unterstützt zu haben….. Höchste Zeit also für uns mehr daraus zu machen eine interkulturelle Begegnung mit der grossen weiten Welt und umgekehrt eine Begegnung der grossen weiten Welt mit dem archaischen Brauchtum der allemanischen Stämme von vor dem Arlberg. Also haben wir schon am BuPfila beim (ganz) kleinen Funkensonntag den Funken nach Wien überspringen lassen und ein gemeinsames Kultur und Erlebniswochenende mit einer reizenden Gruppe Wiener Pfadfinderinnen vereinbart.

Es versteht sich von selbst, dass für derart weit gereiste Gäste ein fürstliches Mahl und ein aussergewöhnliches Programm zu bieten ist. Und wir dürfen sagen wir haben weder Arbeit noch Mühen gescheit um diesem Anspruch gerecht zu werden. So erfreuten sich unsere Gäste nicht nur an der legendären Kochgunst und Sangesfreude (Danke Jumbo) unserer Gruppe sondern auch am eindrucksvoll zur Schau gestellten Können der Feuerwehren von Nofels und Gisingen deren gemeinsamer Einsatz erforderlich war um das Werk der Gisinger Funkenzunft die, ihre Hexe zuverlässig ins Jenseits befördert hatte wieder unter Kontrolle zu bekommen.

So war es für alle Beteiligten (mit Ausnahme der Funkenhexe ) ein gelungenes Wochenende

Mittwoch, 17. Februar 2010

Vortrag: Jugendschutz, Drogen & Alkohol

Da die Snowbeachparty der Rankler Pfadis leider ausfiel, mussten wir ein Ersatzprogramm organisieren. Dankenswerter Weise konnten wir am Vortrag zum Thema Jugendschutz, Drogen & Alkohol der Ca/Ex teilnehmen. Danke auch an den Vortragenden der Stadtpolizei Feldkirch, der das Thema toll präsentierte und keine der zahltreichen Fragen unserer Jugendlichen unbeantwortet lies.

zum Bericht der Ca/Ex mit Fotos

RaRoRodelspass 2010


Der schwerwiegenden Drohungen der Organisation („Mindestens 1 ½ h Fussmarsch sind es schon“) zum Trotz fanden sich nicht weniger als 6 unerschrockene Ranger und Rover und ein nicht minder tapferer Gast (Danke fürs Fahren Krapfa !) zum RaRoRodelspass 2010 ein. Nach einer kurzen Demonstration, dass Autos für Schlitten durchaus Potential als Zugmaschinen haben und einer längeren tiefschürfenden Diskussion zum Reiseziel („Muss man wirklich wissen wo Dafins liegt nur weil man da hin will?“) nutzten wir die Gelegenheit unser Talent im Pfadfinden wieder einmal (dem jahrelangen Training sei Dank) souverän unter Beweis zu stellen.

Der mühevolle Anstieg brachte uns wertvolle Erkenntnisse wie: Bei weniger Schnee könnte man besser laufen, da oben (wo auch immer das sein mag) wartet bestimmt keine Hüttenwirtin mehr auf uns oder eigentlich erstaunlich wie wenig man friert bei angezeigten minus 8°C. Nicht zuletzt Dank eines wahrhaft himmlischen Dopingmittels (Rezeptur auf Anfrage bei Lena) das wir erfolgreich durch die Kontrollen des IOC (die Typen waren zum Glück alle schon auf dem Weg nach Vancouver) geschmuggelt hatten gelang es uns unser Ziel zu erreichen. Die für die Abfahrt angedachte Wettfahrt geriet zwar streckenweise zum Wettlauf aber gestaltete sich zum Glück doch viel kürzer und weit weniger schweißtreibend als der Aufstieg.

Zum Abschluss eines äußerst sportlichen Abends gab es dann für alle Teilnehmer das wohlverdiente vitaminreiche Abendessen mit dem obligaten Kaloriengütesiegel der Weight Watchers ;-)

Eislaufen in der Gastra

Wir nützten das winterliche Ambiente und beschlossen an einem Freitagabend in die Gastra Eislaufen zu gehen. Zusammen mit der Gilde schnallten wir uns die Schlittschuhe an und schlitterten über die Eisfläche im verschneiten Rankweil. Zur Aufwärmung verteilte die Gilde noch einen Glühwein. Vielen Dank an den Organisator Sebi.