Ein Winterlager ist reine Routine, sagt ein landläufiges Vorurteil, man nimmt ein paar Schlitten, eine Hütte, ein Fleisch Fondue zaubert sich ein paar Kubikmeter Schnee vor die Bude und die immer gleiche Runde freizeitreicher und motivierter RaRo feuert und feiert drauf los. Höchste Zeit also das alles zu entstauben und neue Elemente einzubringen.
Wie immer bei Reformen sollten der gute Kern gewahrt bleiben wir haben also nicht auf die bewährte Unterkunft in Furx verzichtet. Auch das Abendessen blieb vor der Veränderungswut der Teilnehmer verschont, schliesslich galt es wie mittlerweile auch Magdalena weiss dessen präventiven Charakter zu bewahren (danke für den Knoblauch Jumbo) Neu war allerdings die Gesellschaft denn weil ganze Pfadis zwar halbe halbe aber deswegen noch lange keine halben Sachen machen kam eine Hälfte aus Thüringen und die andere aus Feldkirch. Um die teils aus unerfindlichen Gründen unbekannten Gesichter noch etwas unbekannter zu machen wurden diese als nächste Neuerung gleich noch mit neuen Namen und Rollen versehen, so wurde etwa Siglinde plötzlich zur vorbildlichen Mutter einer seiner Ranger, was uns gezeigt hat die Eltern Kind Beziehung am Lager kann funktionieren. Der Rodelspass wurde von der FIS und ihrem Rennen in München (es lag etwa gleich viel Schnee) inspiriert zum wahrlich beinharten Paralellrennen um Ru(h)m und Ehre der Teilnehmer ehe die Siegerin sich zum Schneemannkönig von Furx krönen und ihre blauen Flecken an in der Öffentlichkeit nicht zitierbarer Stelle in Behandlung bringen konnte.
Am positivsten aufgenommen wurde von den Teilnehmern wohl der perfektionierte Taxi komplett Service, bleibt nur die Frage ob R2D2 seinem Ruf irgendwann gerecht werden und die Funktionsweise seines Autoschlüssels verstehen wird aber selbst wenn werden die verwendeten Kennzeichen aus dem fernen Wien wohl noch öfter für fragende Blicke sorgen.
Bis zum nächsten WILA
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